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Bild: Rock'n'Roll Reiseführer
  • Text: Christine Stiller
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Rock'n'Roll Reiseführer
Mit Underoath durch Florida


Krokodile, Haie, Stachelrochen, reiche Witwen und Schönheits-Operationen – dieses Florida scheint ein wirklich traumhaftes Fleckchen Erde zu sein. Wie sehr die sechs jungen Herren von Underoath ihre Heimat Tampa und das dortige Umland bei all dem Tourstress zur neuen Platte „Lost In The Sound Of Separation“ wirklich vermissen müssen und welche Dinge einen Besuch im Touristen-Hotspot Nordamerikas durchaus attraktiv machen könnten, erzählen euch Bassist Grant Brandell und Sänger Spencer Chamberlain.

Jungs, Tampa oder Miami?

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Grant: Tampa! Miami ist ein bisschen mehr „ghetto“, ziemlich dreckig jedenfalls. Tampa ist viel hübscher – mehr im Stile eines netten Vorortes.

Wie heißt euer Lieblingsclub oder eure Lieblingsbar in Tampa?
[bSpencer: Die “New World Brewery” (1313 East 8th Avenue) ist eine Outdoor-Bar und ein entspannter Ort mit netten Leuten. Manchmal haben sie da am Wochenende auch ein paar Live-Shows.

Wo kann man sich sonst noch gut die Zeit vertreiben?/b]
Grant: Clearwater Beach an der Westküste. Da gibt es viele kleine Shops direkt am Strand, eine wirklich schöne Gegend, wo auch viele junge Leute rumhängen.

Und für die Kulturfreunde unter uns? Hat Florida denen was zu bieten?
Grant: Nicht wirklich. Das ist wahrscheinlich das größte Manko dort.
Spencer: In Florida liegt aber die älteste Stadt der USA, die von Europäern gegründet wurde und durchgehend besiedelt war: St. Augustine. Ein sehr cooler Ort mit hübschen alten Gebäuden und dem ganzen Kram.

Was ist eure Lieblingsattraktion in Disney World?
Grant: Der „Rock'n'Roller Coaster“ oder „Mission: Space“, „Expedition Everest“ ist auch recht gut.

Stimmt es, dass Leute ihre Kinder in Disney schon mal an die Leine nehmen?
Spencer: Ja, da haben sie Kinder an der Leine. Manchmal ist das wohl einfacher so. Vor zwei Tagen haben wir auch ein angeleintes Kind gesehen, das war allerdings in Großbritannien.

Wo ist Floridas Natur am schönsten?
Grant: Die Everglades sind toll. Da gibt es die Sumpfgebiete mit Alligatoren, seltenen Vögeln und anderen coolen Tieren. Die „Alligator Alley“, auch als „Everglades Parkway“ bekannt, führt durch das Gebiet. Früher war der noch nicht umzäunt und die Alligatoren lagen überall am Straßenrand herum. Jetzt ist es dort aber sicherer.

Welche Tiere müssen wir sonst noch fürchten?
Grant: Es gibt Wasserschlangen und Quallen – nicht die ganz schlimme tödliche Sorte so wie in Australien, aber sie können dir trotzdem ganz schön wehtun. Außerdem muss man im Wasser immer ein wenig mit den Füßen scharren, um nicht versehentlich auf Stachelrochen zu treten. Haie findet man an der Atlantikküste, aber Angriffe sind selten.

Wo sieht man die schönsten Menschen Floridas?
Spencer: Wahrscheinlich am South Beach in Miami: Models, oben ohne und mit extrem hoher Schönheits-OP-Quote.

Wenn wir nun aber nicht nach Schönheit, sondern einem sehr alten, sehr reichen Ehepartner suchen, wo fangen wir an?
Spencer: Die gibt’s eigentlich überall. In einem Gebiet namens Hyde Park im Süden von Tampa stehen die großen Hütten mit ihren reichen Bewohnern.

Wer sind die schlimmsten Florida-Touristen?
Grant: New Yorker! Sie haben den übelsten Akzent und die unmöglichste Art Auto zu fahren. Besonders die Leute aus Staten Island. Runter von unserer Insel!


Auf sallys.net: sally*sTV! Düster mal anders mit Underoath

Auch gut: „Lost In The Sound Of Separation” - das aktuelle Album von Underoath

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