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Bild: Sugarplum Fairy
  • Text: Christine Stiller
  • Fotograf: Jan Umpfenbach
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Sugarplum Fairy
Wenn's doch passt


Wahrscheinlich hätten die Jungs von Sugarplum Fairy auch mit quietschenden Trötenvariationen oder spartanischen Triangelsonetten die Herzen der Mädchenwelt im Sturm erobert.

Doch um sich bis zum dritten Album nach vorne zu hangeln, braucht es mehr als den süßen Nachwuchsrockstar-Look - nennen wir es: unverschämtes Selbstvertrauen.

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Als 2005 das erste Lebenszeichen in Form des Sugarplum Fairy-Debüts ‘Young & Armed‘ aus ihrer schwedischen Heimat zu uns herüberschwappte, will niemand so recht glauben, dass sie mit dieser naiven Ladung von Sixties-Recycling-Sounds und auf den Millimeter vorhersehbaren Songkreationen wie ‘Stay Young‘ tatsächlich durchkommen sollten. Doch ein spitzbübischer Augenaufschlag hier, eine freche Schmolllippe da und ein nicht zu unterschätzender Anteil von indirektem „Familien-Vitamin B“ von Seiten des großen Bruders aka. Mando-Diao-Frontmann Gustaf Norén - und die Damenwelt liegt Victor, Carl und Co. zu Füßen.

Und Album Nummer Drei? Auch mit ‘The Wild One‘ werden sich die Fans nicht umgewöhnen müssen. Laut eigener Aussage hätte für durchgreifende Veränderungen keine Notwendigkeit bestanden, sei man doch noch immer voll und ganz von den musikalischen Qualitäten der Vorgängerplatten überzeugt. Und wirklich, eine durchschlagende Innovations-Attacke scheppert anders. Die Mädels wird’s freuen. Süße Gitarren-Pop-Schnittchen, zum Teil mit der unverbrauchten Melancholie des jugendlichen Herzens getränkt, garantieren auch weiterhin einen angenehmen Aufenthalt in der ersten Reihe - ein sagenumwobener Ort, an dem die Herren die Damen noch lange und zahlreich zu emotionalen Höchstleistungen animieren wollen. Angesprochen auf den durchschlagenden Charme eines anderen schwedischen Herzensbrechers etwas älteren Kalibers zeigen sich die Jungs allerdings verwirrt: „Mädchen mögen Moneybrother? Das ist seltsam. Ich dachte, bei seinen Gigs würden nur alte Männer auflaufen. Wenn ich ein Mädchen auf einem Moneybrother-Konzert wäre, würde ich mich panisch gegen die Ausgangstür pressen und hoffen, dass sie den Typen von der Bühne holen.“ Ein spitzbübischer Augenaufschlag hier, eine freche Schmolllippe da...

Auf sallys.net: sally*sTV! Sechs-Sekunden-Sex mit Brad Pitt.

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