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Bild: Wild Beasts
  • Text: Ina Göritz
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Wild Beasts


Die Engländer sind für ihre Exzentrik berühmt und gefürchtet. Hecken in Walfischform gehen zwar auch den Inselbewohnern zu weit, doch für so verrückte Bands wie die Wild Beasts haben sie nach wie vor einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen reserviert.

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Bandgründing als Selbstfindungstrip und Entwicklungshilfe, funktioniert im englischen Kendal ebenso gut wie an jedem anderen Fleck der Welt. Ihre Kommandozentrale haben Hayden (Gesang), Ben (Gitarre), Tom (Bass) und Chris (Schlagzeug) inzwischen aber karrierebedingt nach Leeds verlegt.

Der erste Eindruck
Ihren Namen dem Fauvismus entliehen, klingen die Wild Beasts nicht unbedingt so, als hätten Henri Matisse und seine Freunde Pinsel gegen Instrumente getauscht. Oder vielleicht doch?! Melodramatisch und entrückt auf jeden Fall. Sänger Hayden mag optisch zwar an Ex-Tennisprofi Yevgeny Kafelnikov erinnern, singen kann er aber so hoch wie Jimmy Summerville. Mindestens.

Das Wiedersehen
Ob sie mit ihrem Debütalbum "Limbo, Panto" die Welt für alle zu einem besseren Ort machen werden, ist schwer abzusehen. Zu streitbar scheint ihr schwerer und ausladender Klang und vor allen Dingen das Falsett von Sänger Hayden Thorpe für die konservativen Indie-Genießer zu sein. Allerdings hätte bis vor ein paar Monaten auch niemand an eine Afrobeat-Welle geglaubt.

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