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Bild: The Cure
  • Text: Marcus Willfroth
  • Label: Geffen/Universal
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The Cure
4:13


Nach dem Comeback ist vor dem Comeback. Gefühlte zehn Mal trug Robert Smith seine Band The Cure in den letzten 30 Jahren zu Grabe - um sich dann doch wieder mit einem neuen Longplayer unters Volk zu mischen. Auch das neue Album "4:13" war keine leichte Fingerübung: Keyboarder Roger O'Donnell packte vor zwei Jahren seine Koffer und zwang die Hinterbliebenen beim Songwriting umzudenken. Die ehemals omnipräsenten Synthesizer ersetzte Smith kurzerhand mit voluminösen E-Gitarren und verabreichte seinen Lyrics einen ungewohnt farbenfrohen Anstrich. Mit dem Begriff "Popappeal" jonglierten The Cure trotz ihres Düsterimages schon öfter, schafften es jedoch selten, die Dinge so gekonnt aneinander zu fügen wie auf "4:13". Eine erstaunlich gelungene Rückkehr! Ohne Fiebertrauma, mit Zuversicht.

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