- Text: Philipp Kohl
- Label: Fiction/Cooperative/Universal
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Bewertung:
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Delays
Everything's the Rush
Soviel vorweg: Das dritte Delays-Album ist sicherlich der suboptimale Soundtrack zur Finanzkrise, nicht nur Track zwei, in dem grenzdebile Backgroundchöre "Hooray Hooray" fiepsen. Im eigenen Lande gelten die Delays nicht mehr viel, so befürchtet ein britischer Rezensent, die Band laufe Gefahr, sich in ein "Take That aus lauter Mark Owens" zu verwandeln. Zu glattproduziert ist der rohe Spät-Brit-Pop à la "The Faded Seaside Glamour" nun. "Girl's On Fire" beginnt wie ein U2-Jodler, "Keep It Simple" gibt so eine Ahnung von der Zeit, als noch nicht alle Gitarrenlicks aufgenommen waren, um im Refrain unter Presslufthammer-Radiokompressoren in einem unverschämt lahmen Arrangement zu ersticken. Wenigstens Greg Gilberts Stimme rettet ein bisschen Kaputtheit. Sonst aber: faule Kredite.
LIVE: BETA SATAN & SAFI
17.01.2009
Motor Club @ Magnet - LIVE: BETA SATAN & SAFI



