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Bild: Exits To Freeways
  • Text: Roy Fabian
  • Label: Noisolution/Indigo
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Exits To Freeways
Spilling Drinks, Spelling Names


Kulturelle Subversion in der Postmoderne ist mausetot. Sagen jedenfalls die Exits To Freeways in fein sarkastischem Ton. Das Trio aus Hamburg steckt trotzdem nicht den Kopf in den Asphalt, sondern verstaut verspielten Noise-Rock und fährt über Buckelpisten. Fährt? Ach was: Die drei mit den komischen Künstlernamen sind Raser, Heizer, Husarenreiter. Meistens jedenfalls. Dann kreiselt die Gitarre gleich einem hektischen Insektenschwarm, hechelt der Bass, scheint das Schlagzeug koffeingetrieben. Dort hinein, in dieses Virtuositätenkabinett, schmuggeln sich Melodien, die Songs wie "Narcissus As A Fuckboy" geradezu grandios machen. Nicht alles zündet derart. Exits To Freeways sind fordernd, gerade nicht subversiv, sondern offensiv unbequem. Eben nicht Indie, sondern Independent. Wie schön.

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