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Bild: Solea
  • Text: Marek Weber
  • Label: Arctic Rodeo/Alive
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Solea
Finally We Are Nowhere


Schon erstaunlich: Kaum legt man die neue Solea auf, schon wird man von einer sanften Woge mitgerissen und schwebt mit einem seligen Lächeln im Gesicht der Sonne entgegen. Doch sobald man die Lyrics überfliegt, glaubt man zu verstehen, warum Sänger und Texter Garrett Klahn zwischenzeitlich keinen Bock mehr auf Rock-Band hatte und so der Fertigstellung der bereits 2004 entstandenen Songs einige Stolpersteine in den Weg legte: Der Mann hat(te) offensichtlich ganz andere Probleme und generell nicht viel zu lachen. Dazu kamen noch Umbesetzungen und andere Hindernisse, die aber von den alten Hasen allesamt so professionell kaschiert wurden, dass "Finally We Are Nowhere" seine chaotische Entstehungsgeschichte nicht ansatzweise verrät. Das hier ist warmer, altmodischer Emo-Pop, der daran erinnert, mal wieder die längst vergessenen Whirlpool aufzulegen.

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