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Bild: O'Death
  • Text: Hideo Azuma
  • Label: City Slang/Universal
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O'Death
Broken Hymns, Limbs And Skins


Gitarren schrammeln, verschlissene Becken scheppern, Eisenketten rasseln, und die tempobestimmende Geige, meist in Moll, fordert zum Totentanz. O'Death orientieren sich zwar noch grob am Punk-Taktstock, doch Rhythmen werden öfter gebrochen, Tempi verschleppt und Whiskey-gefärbte Balladen eingestreut. Greg Jamie's rostiges Genöle erinnert an Pixies und Clap Your Hands Say Yeah - in zerbrechlicher Wehmut werden morgendliche Banalitäten beklagt ("I'm Gonna Leave You When The Morning Comes"), ehe man abends todestrunken ins Bett fällt ("We Go To Sleep And Then We Die"). Tonlage und Geschwindigkeit wechselt Jamie wie ein Neugeborenes seine Befindlichkeiten - von tiefer Trauer bis zu grundlos heiterer Ausgelassenheit. Exakt in diesen Überraschungsmomenten, im Auf und Ab der Achterbahn, verbirgt sich die Weiterentwicklung von O'Death und somit die Essenz ihres dritten Albums.

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