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Bild: Sahara Hotnights
  • Text: Matthias Pflügner
  • Label: Bad Taste/Soulfood
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Sahara Hotnights
What If Leaving Is A Loving Thing


Es gibt einen Unterschied zwischen Sahara Hotnights und dem Rest der Pop-Bands: Den vier Damen gilt musikalisches Handwerk noch mehr als atonaler Krawall. Die gute Harmonie mehr als die gespreizte Pose. Songs wie das herzwärmende "Visit To Vienna" oder die pumpende Tanznummer "Cheek To Cheek" glänzen deswegen mit genau jener Catchyness, Lässigkeit und Sicherheit beim Spiel, die auch The Bangles, Cyndi Lauper oder Dire Straits auszeichnete. Der Haken: All diese Bands haben im Laufe der Jahrzehnte viel von ihrem Sex verloren. Deswegen wirkt "What If Leaving Is A Loving Thing" über weite Strecken etwas gefällig, bieder und altbacken. Vielleicht hätte der ein oder andere Misston doch ganz gut getan. Und damit sind explizit keine käsigen Saxophonsoli ("Getting Away with Murder" ) gemeint.

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