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Bild: Black Light Burns
  • Text: Steffen Meyer
  • Label: Edel
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Black Light Burns
Cruel Melody


Limp Bizkit mag eine Vollpfosten-Band sein. Doch der exzentrische Gitarrist mit der Maske, der Kriegsbemalung und den schwarzen Kontaktlinsen war eine verdammt coole Sau und im Gegensatz zu Fred Durst auch noch ein sehr guter Musiker. Klar, die Rede ist von Wes Borland, der sich 2005 vom Freddy trennte und eigene Wege ging. Black Light Burns ist sein neues Projekt. Neben dem Multiinstrumentalisten Danny Lohner (NIN, Marilyn Manson), der den Industrial-Glanz von "Cruel Melody" ganz entscheidend prägt, konnte Borland Josh Freese (A Perfect Circle) und Josh Eustis (Telefon Tel Aviv) gewinnen. Herausgekommen ist ein wildes, ein dunkles Album, auf dem auch die drei großen Buchstaben NIN stehen könnten. Borland krächzt, bollert und röchelt als wäre er Trent Reznor himself, und Josh Freese ist einfach der beste Sessionschlagzeuger weltweit. Bei dieser Besetzung konnte nichts schief gehen.

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