unclesally*s, dein Musik-Magazin für Punk, Rock, Indie, Alternative, Indierock mit vielen Interviews und Rezensionen

Bild: Sigur Rós
  • Text: Volker Bernhard
  • Label: EMI
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Sigur Rós
Með Suð í eyrum við spilum endalaust


"Takk...", danke für dieses phantastische letzte Werk. Doch zum Glück halten Sigur Rós nicht an ihrem Erfolgsrezept fest. Sie machen wieder einen Schritt weg von der Mystik, die sie lange Zeit auf Grund ihrer traurig-schönen und episch orchestrierten Lieder umgab. Kein "Glósóli", kein "Gong", 2008 heißt der erste zu hörende Song der Band "Gobbledigook". Und dieser ist Pop, im positiven Sinne ein mehr als verzückender Sommerhit. Mit treibendem Rhythmus und tragendem Chor macht er schon fast euphorisch, verheißt schöne Momente und große Gefühle. Und damit wird schon bei diesem Eröffnungsstück klar: Man gibt sich eine Idee positiver als früher, die Tragik des eingangs erwähnten Meisterwerks fehlt. Nichtsdestotrotz sind nahezu alle folgenden Stücke ruhig und erhaben, intim und warm. Diese Band berührt auch auf diesem Werk, auf eine Art und Weise wie es nur wenige vermögen.

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