unclesally*s - willkommen zu hause

  • Text: Philipp Kohl
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Britta Persson
Kill Hollywood Me


„We have to kill Hollywood me, we have to kill Hollywood you“ - Aber nicht Spielberg & Co. sollen wir killen, sondern das Kino im Kopf, das uns die Wahrnehmung versaut, ginge es nach Britta Perssons Titelsong, lieber spontan sein undsoweiter. Viel knackiger als ihre Kulturkritik ist die Stimme dieser 27-jährigen Schwedin: etwas souliger als Regina Spektor, etwas frecher als Cat Power. Im Gegensatz zum ersten Album, das noch Kristofer Aström produzierte, gibt es auf "Kill Hollywood Me" nun weniger Gefiedel und Gefrickel, sondern eine zünftige Rhythmusgruppe und Brittas resolutes Maunzen. Nicht dass Motown-Drums und oberbilliges Keyboardklimpern keinen Platz hätten, aber dies ist ein puristisches Album – das leider die Kurve zum Dauerbrenner nicht kriegt.

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