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Bild: Dillinger Escape Plan
  • Text: Martin Schmidt
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Dillinger Escape Plan
Ire Works


Hinter Dillinger Escape Plan liegt ein wirklich beschissenes Jahr. Erst stieg Drummer Chris Pennie aus, um sich fortan von Coheed & Cambria bezahlen zu lassen, und dann musste auch noch Gitarrist Brian Benoit aus gesundheitlichen Gründen das Handtuch werfen. So ist vom Original-Line-Up inzwischen nur noch Gitarrist Ben Weinmann übrig. Jedoch: Was andere Bands längst in die Knie gezwungen hätte, macht DEP nur noch angriffslustiger. Im zehnten Jahr ihrer Karriere wird auch klar warum - Dillinger ist mehr als nur die Summe der einzelnen Musiker. Dillinger ist ein selbstaktives Monster, das nicht zu stoppen scheint und Kunstwerke wie "Ire Works" erschafft. Der dritte Langspieler ist die beste - und polarisierendste - Veröffentlichung der Band. Zur Warnung sei gesagt, dass sie vor allem jene ansprechen wird, die auf "Miss Machine" am liebsten "Setting Fire To Sleeping Giants" und "Unretrofied" mochten: Der Fünfer lebt verstärkt seine melodisch-experimentelle Seite aus und gibt sich der mathematischen Musikzerstörung nur noch dann hin, wenn es Sinn macht. Dillinger Escape Plan sind somit endgültig dem Math-Core-Schattendasein entwachsen und haben sich zum einzig legitimen Erben von Faith No More entwickelt.

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#1 zizz schrieb am 23.12.2007 um 16:44:14 Uhr
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Bestes Album des Jahres, Daumen ganz hoch!!



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