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Bild: The Hives

The Hives
The Black And White Album


Die erste Eulenspiegelei erwartet einen bereits im Titel der vierten Platte der genialischen schwedischen Kindsköpfe The Hives: 'The Black And White Album' - natürlich eine - dreiste? - Anspielung auf Metallica und die Beatles. Drunter machen es die Hives nicht. Tatsächlich ist das Werk aber das erste 'richtige' Album der hibbeligen ADS-Rocker im klassischen 'Sgt. Pepper's'-Sinne, nachdem die bisherigen Studioaufenthalte vor allem Futter für ihre Duracell-Häschen-Tourneen lieferten. Nie zuvor wurde der zitatwütige Garagen-Punk der Truppe so auf den Punkt gebracht wie auf diesem wilden Beutezug durch 50 Jahre Pop-Kultur, mit respektvoll zu einer knackigen Melange verdichteten Elementen aus Soul, Doo-Wop, Disco und weißem Rock'n'Roll. In 'You Dress Up For Armageddon' singt Pelle Almqvist dann im Billy Idol-Idiom zu New Wave-Gitarren die alte Rock-Mär vom unterprivilegierten Loser ohne 'proper education', der natürlich dank seines beharrlichen Willens trotzdem in der 'hall of fame' landet. Und in der Eighties-beseelten neuen Bandhymne 'T.H.E.H.I.V.E.S.' duldet er gleich gar keine Götter mehr neben der eigenen Band. Zuletzt sah man die Hives verstärkt bei Modenschauen und öffentlichen Beileidsbekundungen für die britische Schnapsdrossel und Soul-Chanteuse Amy Winehouse. Nun haben sie eines der unterhaltsamsten Rock-Alben des Jahres aufgenommen. Und Pharell Williams war natürlich auch dabei.
















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