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  • Text: Torsten Groß, Heiko Reusch, Martin Schmidt, Michael Jäger
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Viele Auf Einer


The Band sind ein Phantom der Musikgeschichte. Die ehemalige Begleitband Bob Dylans gilt nicht Wenigen als Wegbereiter dessen, was heute unter dem Label Americana weltweite Beachtung findet, aber kaum einer kann auf Anhieb eines ihrer Alben nennen. Einen wesentlichen Teil ihres Rufs verdankt die Truppe wohl den meist stundenlangen Konzerten, dokumentiert in Martin Scoreseses legendärem Konzertmitschnitt "The Last Waltz". Eine Band also, deren bekannteste Zeugnisse der Film eines genialen Regisseurs und die Arbeiten mit Bob Dylan sind. Um auch den Rest wieder in Erinnerung zu rufen, geben sich hier junge Musiker wie Gomez, Jack Johnson oder My Morning Jacket mit älteren wie Roseanne Cash und Bruce Hornby die Klinke in die Hand. Das Ergebnis: Durchwachsen.



Mit "Müssen Alle Mit 4" (Tapete/Indigo) geht, der Titel sagt es, die entsprechende Sampler-Reihe offiziell schon in die vierte Runde und ist natürlich immer wieder einen Hinhörer wert. Von Olli Schulz ("Wenn Die Music Nicht So Laut Wär") über Tele ("Mario") bis hin zu Rocko Schamoni ("Jugendliche") und Anajo ("Hallo, Wer Kennt Hier Eigentlich Wen?") reicht die Palette. Wie immer: hohes Niveau!

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Für "Our Impact Will Be Felt" (Century Media), einem Tributalbum an die eigene 20-jährige Karriere, haben Sick Of It All offensichtlich so gut wie jede Band gewinnen können, mit der sie in den letzten zwei Dekaden unermüdlich auf Tour waren. Obwohl es bei den 20 gelungenen Neuinterpretationen alter SOIA-Gassenhauer (die letzten vier Alben werden nicht berücksichtigt) keinen Aussetzer gibt, machen die Versionen von Rise Against ("Built To Last"), Unearth ("Clobberin' Time/What's Going On") und Ignite ("Cease Fire") ein sehr gutes Album nahezu perfekt. Für Fans unerlässlich!



In Kooperation mit dem Klamottenlabel ‚Lucky 13' präsentiert das Dortmunder Label 'People Like You' auf "Bound For The Bar" (People Like You/SPV) einen munteren Querschnitt durch seinen bekanntermaßen von Punk'n'Roll und Rockabilly dominierten Katalog. Unter anderem dabei: Bones, Generators, Angel City Outcasts, Born To Lose, US Bombs, Die Hunns, Charleys Horse und Merry Widows. Revolutionär buchstabiert sich anders, zumal exklusives Material unterrepräsentiert ist.



Text: Torsten Groß, Heiko Reusch, Martin Schmidt, Michael Jäger

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