- Text: Kathleen Prüstel
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Bewertung:
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Badland
Jerry (Jamie Draven) war als Soldat im Irak-Krieg und gehört jetzt zum White Trash Amerikas. Mit seiner Familie lebt er auf einem Schrottplatz irgendwo im Mittleren Westen der USA, auf dem Ex-Soldaten lasten Schulden und eine zerrüttete Ehe. Als der Mann Amok läuft und sich mit seiner Tochter Celina (Grace Fulton) absetzt, beginnt eine Flucht, die an einem kleinen Ort an der Grenze zu Montana nur scheinbar zur Ruhe kommt.
Jerry und Celina stehen im Mittelpunkt dieses von Kameramann Carlo Varini bildgewaltig in Szene gesetzten Films, der von den Spätfolgen des Krieges und der Unentrinnbarkeit von Schuld und Geschichte erzählt. Mit einer Mischung aus Kontrolliertheit und kaum merkbarer Nervosität meistert Draven die Rolle eines Außenseiters, für den es kein Zurück gibt. Manchmal überwältigt "Badland" (ab 8.5.) seine Bilder mit einem Zuviel an Musik - trotz des tollen Soundtracks (u.a. Songs von Bruce Springsteen und Ray LaMontagne) ist das schade, weil Darsteller, Kamera und Licht alle Töne treffen, die es zu treffen gilt.
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25.07.2008
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