unclesally*s - willkommen zu hause

Bild: Blind Wedding
  • Text: Patrick Heidmann
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Blind Wedding


Ungewöhnliche Paarungen sind für eine romantische Beziehungskomödie vermutlich die zweitwichtigste Zutat. Die Geschichte von "Blind Wedding" (ab 1.5.), in der der um seine verstorbene Freundin trauernde Anderson (Jason Biggs) der ihm völlig fremden Kellnerin Katie (Isla Fisher) einen Heiratsantrag macht, den diese auch noch annimmt, gibt in dieser Beziehung einiges her. So wirklich Kapital schlägt Regisseur Michael Ian Black, der als Schauspieler und Autor mehr Erfahrung hat, daraus allerdings nicht. Der Humor schwankt unentschlossen zwischen hübscher Romanze und deftigen Prollgags über wilde Knastrüpel und Cockringe, was letztlich nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Auch die Hauptdarsteller sind ein Problem, denn die Chemie zwischen Biggs, der völlig zu Recht nach "American Pie" nicht weiter von sich reden machte, und Fisher, die ebenso berechtigt als Komödienhoffnung gilt, will sich nicht einstellen. Dabei ist gerade das die wichtigste Zutat für einen solchen Film.

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