unclesally*s, dein Musik-Magazin für Punk, Rock, Indie, Alternative, Indierock mit vielen Interviews und Rezensionen

Bild: KungFu Panda
  • Text: Patrick Heidmann
  • Erscheinungsdatum: ..3.
  • Bewertung:
  • Kommentar schreiben

KungFu Panda
Kampfbärchen mit Mission


Nicht schon wieder sprechende Zeichentricktiere! Nach den surfenden Pinguinen in "Könige der Wellen", den entflohenen Zoo-Vierbeinern in "Madagascar", den Waldbewohnern aus "Ab durch die Hecke" und den "Bee Movie"-Bienen ist der Bedarf an animalischen Animationsfilmen eigentlich gedeckt - zumal bis heute eigentlich kein Konkurrent in Sachen Charme und Originalität mit Nemo, Remy und ihren Kollegen aus dem Hause Pixar mithalten kann.
Doch die schlimmen Befürchtungen im Falle von "Kung Fu Panda", einer Geschichte vom größten Pixar-Widersacher DreamWorks, erweisen sich erfreulicherweise als unbegründet. Der gemütlich-faule Pandabär Po träumt nachts vom Dasein als Kung Fu-Held, verbringt seinen Alltag aber damit, in Papas Suppenküche auszuhelfen und vor allem zu futtern. Doch sein großer Tag kommt, als er eher zufällig in eine Zeremonie des Kung Fu-Meisters Shifu platzt und prompt vom Schicksal als ultimativer Kämpfer auserwählt wird. Von seinen Kollegen wie der arroganten Tigerin werden seine ersten Kampfversuche mit Augenrollen bedacht, doch weil der gefährliche Schneeleopard Tai Lung aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, muss Shifu sich beeilen, Po so schnell wie möglich in Form zu bringen.
"Kung Fu Panda" selbst macht dagegen von Anfang an alles richtig, erweist nicht nur im wunderbaren Vorspann den asiatischen Einflüssen seiner Geschichte stilvoll Referenz und hält sein flottes Tempo konsequent und unterhaltsam durch. Die Animationen sind (nicht zuletzt in den Actionszenen) besser als in den meisten eingangs erwähnten Vergleichsfilmen, während auch die Figuren - vor allem der von Hape Kerkeling gesprochene Po und sein herrlich genervter Lehrmeister Shifu - auf ganzer Linie überzeugen. Größter Trumpf ist aber der Humor des Films, der für große und kleine Fans gleichermaßen genug Gags auf Lager hat, niemals simpel oder albern wird und sich sogar manchen Abstecher ins Skurrile (Pos Vater ist eine Ente!) gönnt.

ANZEIGE


Kommentar schreiben

  • Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
  • Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
  • Diese Seite zu deinen Google-Bookmarks hinzufügen

...zurück



Kontakt -  Impressum -  Mediadaten -  Abo ·  nach oben