- Text: Peter Meisterhans
- Erscheinungsdatum: ..14.
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Bewertung:
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Nanny Diaries
Annie (Scarlett Johansson) hat ihr Studium in New York erfolgreich beendet, doch darauf folgt direkt die Sinnkrise. "Wer bin ich eigentlich?" fragt sie sich, anstatt sich für einen der begehrten Jobs zu bewerben. Um die Antwort zu finden, lässt sie sich auf das Wagnis ein, den Sommer über bei einer ebenso reichen wie verkorksten Upper East Side-Familie das Kindermädchen zu spielen. Man muss im Folgenden oft an "Der Teufel trägt Prada" denken, wenn die arme Heldin von der drakonischen, in Wahrheit zutiefst verbitterten Hausherrin (Laura Linney) mit Unmöglichkeiten schikaniert wird.
Auch "Nanny Diaries" basiert auf einem vermeintlichen Tatsachenbestseller. Schade ist nur, dass den Regisseuren außer ein paar unkonventionellen Ideen wenig einfällt, was an ihr bei uns fast unbekanntes Meisterstück "American Splendor" erinnern würde. Ihre Nanny ist zwar witzig und süß, bisweilen gar satirisch - mehr aber eben nicht - und das ist angesichts dieser sozialen wie familiären Abgründe nicht genug.
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20.09.2008
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