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Bild: Muse
  • Text: Steffen Meyer
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Muse
H.A.A.R.P.


Sichtlich beeindruckt entern Muse zu klassischer Musik die Science-Fiction-Bühne im neuen Wembley-Stadion. Zwei gigantische Satellitenschüsseln, phosphorzierende Antennen und überdimensionale Videoleinwände warten auf ihre Meister. Die ersten Töne von "Knights Of Cydonia" erklingen und Muse brennen eine knapp zwei Stunden andauernden Rock-Show der Superlative ab. Ihre "H.A.A.R.P." betitelte Live-DVD ist perfekt produziert und fängt die Atmosphäre des Konzertes meisterhaft ein. Man kann sich jetzt natürlich über die Widersprüchlichkeiten von Choreographie und den Geist der Rock-Musik auslassen, doch was die drei Engländer hier veranstalten, ist faszinierend, packend, schlichtweg atemberaubend. Muse waren schon immer anders und die visuelle Untermalung der einzelnen Songs unterstreicht ihre Extravaganz. Dass das fantastische Debütalbum "Showbiz" bei der Setlist keine Rolle gespielt hat ist das einzige Manko.

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